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Hatemalos Erdbeben-News

Hallo liebe Freunde, Förderer und Interessierte von Hatemalo e.V.,

nun ist mehr als ein Monat vergangen seit dem ersten großen Erdbeben in Nepal. Noch immer gibt es größere Nachbeben, und die Angst und Verzweiflung hält an.

Ein Psychologe unserer Partnerorganisation vor Ort beschreibt, dass die Menschen noch immer mit ihrem „zerrissenen Leben, dem beunruhigten Geist und den gebrochenen Herzen“ zu kämpfen haben. Doch er schreibt auch, dass es Dinge gibt, über die man sich freuen kann: „Diese große Katastrophe führt dazu, dass unser Land noch einmal vereint wurde. Jeder ist bereit, das Land und die Leute zu unterstützen und die gesamte Welt betet für uns. Es ist ein wirklich gutes Gefühl, dass viele Organisationen dafür sorgen, dass die Kinder dem Stress ferngehalten werden und es ihnen gut geht. Wir sehen eine Welle von psychiatrischen und psychosozialen Aktivitäten um uns herum, die wir zuvor in unserem Land nicht sehen konnten.“ Am Ende fügt er noch hinzu, dass die Menschen viel Widerstandskraft zeigen, doch dass man langfristig intervenieren müsse, um dem Tempo Schritt zu halten.
Hier ein Traktor, der Lebensmittel und Unterstützung bringt
Im Bild ein Traktor, der Lebensmittel und Unterstützung bringt

Auch wir wollen eine langfristige Hilfe für Nepal sein. Unsere bisher eingesammelten Spendengelder - hier schon einmal ein Herzliches Dankeschön an alle Spender! - werden in verschiedene Projekte investiert.

Zum Einen ist es uns wichtig, eine direkte Hilfe für unsere Kinder und deren Familien zu sein. Deshalb sind Mitarbeiter unserer Partnerorganisationen im Moment in Makwanpur auf dem Weg von Dorf zu Dorf, um herauszufinden, inwieweit Familien, Dörfer und besonders Schulen Unterstützung brauchen und diese auch zu leisten.

Unser Ziel ist es, besonders in dieser Gegend beim Wiederaufbau mitzuwirken, da hier noch keine internationale Hilfe angekommen ist. Die Mitarbeiter haben für betroffene Familien bereits das Notwendigste wie z.B. Decken, Reis, Linsen & Öl bei sich um eine erste Hilfe bereitzustellen. Ein Notfallpaket kostet etwas über 40 Euro pro Familie. Langfristig wird hier von uns der finanzielle Zuschuss zum Aufbau von Schulen und Häusern gebraucht.

Zum Anderen startet mit dem ersten Traumazentrum Nepals nun eine weitere Hilfsmaßnahme für die Bevölkerung in Kathmandu. Die dort arbeitenden Psychologen wollen eine Art Begegnungszentrum schaffen, in dem man eine Mahlzeit anbietet, oder weitere notwendige Hilfsgüter, und jedem die Möglichkeit eröffnet, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen oder auch psychologische Hilfe zu erhalten. Hier wird somit eine langfristige Unterstützung angeboten, die der nepalesischen Bevölkerung und besonders den Kindern helfen kann, dieses traumatische Erlebnis besser zu verarbeiten.

So versuchen wir, auf verschiedenen Wegen zu Helfen und immer da zu unterstützen, wo etwas fehlt.

Weiterhin berichten uns Mitarbeiter vor Ort, dass aufgrund der Gasknappheit erneut mit Holz gekocht wird. Mit Holz zu kochen hat neben den ökologischen Auswirkungen vor allem schädliche „Nebenwirkungen“ für die Gesundheit. Deshalb sind wir auf die Idee gekommen, den Save80®-Kocher einzuführen (www.bioenergylists.org/files/Save80_0.pdf), der bisher in Afrika Erfolge feiert.

Der Kocher funktioniert ebenfalls mit Feuerholz, braucht jedoch nur 20% der üblichen. Ein erstes Testexemplar ist vor Ort und hat den Kochtest für Dhaal Bhat (= nepalesisches Nationalgericht) bestanden.

Bereits kleine Beträge können vor Ort viel bewegen! Für die Versorgung einer Familie mit Decken, Reis, Linsen, Öl und Seife rechnen wir z.B. 45€. Und für nur ca. 500€ kann eine nepalesische Familie ihr Haus wieder aufbauen.

Hoffen wir, dass die Situation vor Ort nun stabil bleibt, die Menschen zur Ruhe kommen können und dass sie zuversichtlich einen eigenen Neuanfang starten. In Dankbarkeit für das Mitgehen, die Großherzigkeit und die finanzielle Unterstützung!

Euer Hatemalo-Team
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